Das 100%veganmenü

22. Oktober 2014

Auch für Nicht-Veganer macht es durchaus Sinn, hin und wieder mal einen Tag ohne tierische Produkte einzulegen. Der Anbau von Obst und Gemüse benötigt wesentlich weniger Wasser und verursacht eine geringere Belastung der Atmosphäre mit Kohlendioxid als die Produktion von Fleisch und weiteren tierischen Produkten. Hinzu kommt, dass die vegane Küche cholesterin- und laktosefrei ist.

Mehr dazu erfahren Sie bei Interesse z.B. hier.

Selbst die Herstellung eines komplett veganen Menüs im Catering oder in der Gemeinschaftsverpflegung ist heute kein kompliziertes Unterfangen mehr. Für die Abwechslung sorgen viele verschiedene Gemüsesorten und unterschiedliche Konsistenzen von cremig über knackig bis knusprig.

Das 100%veganmenü:

Feine Tomatenconsommé mit Tomaten-Laucheinlage und Thymiancroûtons

In Basilikumtempura kross gebackene Broccoliröschen auf Kräuternudelnest mit Spinat, grünen Bohnen, Erbsencreme und frischen Sprossen

Waldbeerengrütze mit Kokoscremehaube


Vorspeise:

Feine Tomatenconsommé mit Tomaten-Laucheinlage und Thymiancroûtons

  • 200 g Tomatenconsommé
  • 1,8 l Wasser
  • 150 g frische Tomaten, gewürfelt ca. 1 x 1 cm
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Gemüselauch, in feine Scheibchen geschnitten
  • 150 g Weißbrot, in Würfeln ca. 6 x 6 mm
  • 10 g Thymian in Öl
  • 30 ml mildes Olivenöl

Zubereitung:

Tomatenwürfel mit etwas Salz und Pfeffer leicht würzen. Tomatenconsommé-Pulver in das Wasser geben und unter Rühren aufkochen lassen. Hitze auf ein Minimum reduzieren, Tomaten und Lauchscheibchen in die Suppe geben und noch 5 Minuten mitziehen lassen.

Thymian in Öl erst mit dem Olivenöl mischen, dann diese Öl-Kräutermischung mit den Weißbrotwürfeln vorsichtig vermengen, auf ein Blech geben und bei 180 °C im Backofen ca. 10 Minuten leicht bräunen lassen.

Suppe jeweils mit etwas Einlage in tiefe Teller geben und erst kurz vor dem Servieren mit den Croûtons bestreuen.

Hauptgericht:

In Basilikumtempura kross gebackene Broccoliröschen auf Kräuternudelnest mit Spinat, grünen Bohnen, Erbsencreme und frischen Sprossen

  • 1,3 kg Broccoli, zerteilt in größere Röschen
  • 3 l  Salzwasser
  • 250 g Fix für Tempurateig
  • 400 ml kaltes Wasser
  • 50 g Basilikum in Öl 
  • Salz, Pfeffer
  • Pflanzenöl oder -fett zum Frittieren
  • 1 kg Reisnudeln
  • 5 l Salzwasser
  • 80 g veganes Kräuterpesto, z.B. Pesto Wald & Wiese
  • 500 g junge Erbsen (frisch oder TK)
  • 100 g klare Gemüsebrühe, vegan
  • 300 ml Wasser
  • 600 g frische junge Spinatblätter
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • 400 g Stangenbohnen, geputzt und halbiert
  • 3 l  Salzwasser
  • einige Mungobohnensprossen zum Dekorieren

Zubereitung:

Fix für Tempurateig mit kaltem Wasser und dem Basilikum glatt rühren und 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Broccoliröschen in Salzwasser sehr bissfest blanchieren, in kaltem Wasser abschrecken.

Die Erbsen kurz blanchieren und sofort abschrecken, damit sie ihre Farbe behalten. Gemüsebrühe mit Wasser vermischen und kurz aufkochen, beiseite stellen, Erbsen zugeben und mit einem Mixstab zu einer leicht verlaufenden Creme pürieren.

Die Bohnen je nach Größe 10 – 15 Minuten in Salzwasser garen, danach sofort abschrecken, damit auch sie die Farbe behalten. Den Spinat in der Pfanne mit etwas Olivenöl kurz durchschwenken, mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun die Broccoliröschen in den Tempurateig tauchen und in dem auf 160°C erhitzten Pflanzenöl knusprig hellbraun ausfrittieren. Die Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsangabe bissfest kochen und mit dem Pesto, den Bohnen und dem Spinat vermengen.

Nudelnest in der Mitte des Tellers anrichten, seitlich die knusprigen Broccoliröschen anlegen, Erbsencreme annappieren, mit den knackigen Sprossen toppen.

Tipp: Reisnudeln werden in der Regel ohne Ei hergestellt und geben dem Gericht eine besondere Note. Sie können sie aber genauso gut durch herkömmliche Hartweizenpasta ohne Ei ersetzen.

Dessert:

Waldbeerengrütze mit
Kokoscremehaube

  • 300 g Waldbeerengrütze
  • 1 l Wasser
  • 200 ml Kokoscreme
  • 200 ml Kokosmilch
  • 30 g Zucker

Zubereitung:

Die Waldbeerengrütze in heißes Wasser einrühren und unter vorsichtigem Rühren (Früchte nicht zerdrücken) aufkochen lassen, in Dessertgläser füllen und kalt stellen. Kokoscreme mit Kokosmilch und Zucker verrühren und mit dem Rührgerät auf höchster Stufe schaumig schlagen. Jeweils einen Klacks auf die Waldbeerengrütze geben, fertig.

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